Kundenrezesion: Das System Ehe prägt eine Epoche - nicht die ganze Menschheitsgeschichte. andere Formen der Paarbildung - früher als Sippe, heute als Nichteheliche Lebensgemeinschaft - treten in Wettbewerb. Die Ehe verliert ihr Monopol. In offene Parnterschaften schleichen sich immer wieder die alten, ehelichen "Unterschiede" zwischen mann und Frau ein. Warum - fragt die Autorin - halten sich feudale und romantische Verhaltensmuster so hartnäckig im postmodernen Gemüt? sind Mann und Frau so verschieden, das sie sich nicht verstehen können? Hat dies mit biologie oder eher mit Geschichte zu tun? Sollten sie besser getrennt leben - also Single bleiben oder eine Besuchspartnerschaft eingehen? Aber wem sind wir als Mensch dann zugehörig? Heute, zum ersten Mals seit vielen tausend Jahren, verlangen solche Fragen perslönliche Entscheidungen und immer wieder eine neue Wahl: nicht nur über die Form der Paarbindung, sondern vor allem auch über ihren Kern - eine Partnerschaft zwischen Ebenbürtigen.